Laufbahn

Dipl.-Ing. Wolfgang Gross

Nach abgeschlossenem Fachhochschulstudium in Darmstadt 1986 mit Schwerpunkt Energie- und Wärmetechnik folgte ein vierjähriges Angestelltenverhältnis.

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Seit Anfang 1990 arbeite ich als selbstständiger Ingenieur mit den Tätigkeitsfeldern:

Schwerpunkt Wasserkraft
1. Neubau, Reaktivierung und Modernisierung von Kleinwasserkraftwerken zur Stromerzeugung
Weiterhin betreibe ich in zwei Betreibergemeinschaften seit 1992 nach Reaktivierung gepachtete Wasserkraftanlagen an der Elsenz bei Heidelberg, sowie seit August 2010 die Neuanlage Schleifmühle in Bad Wildbad an der Enz und habe durch Werks- und Baustellenmontage zusätzliche Praxiserfahrung gesammelt.

Sonstiges
2.Einsatz von Pumpen in Turbinenbetrieb
3.Alternative Energieversorgungskonzepte mit Wärmepumpe und BHKW
4.Solartechnik

Aktivitäten

April 1991-1999 Zusammenarbeit mit dem örtlichen EVU, der HEAG, im Rahmen der Energiesparaktion 2000, seit 2001 mit der Tochtergesellschaft HEAG NATUR-PUR AG

Planung von Energieversorungskonzepten, z.B. für das Anwesen Konfurter Mühle bei Babenhausen: Aufbau eines Blockheizkraftwerks- BHKW-Moduls als Alternative zur konventionellen Lösung mit Kessel unter Berücksichtigung der Wasserradanlage als regenerativer Stromerzeuger

Planung und Ausbaubetreuung einer alternativen Heizzentrale mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe für das Wohnhaus Rosenbacher Mühle mit einem Solewärmetauscher im Auslauf der vorhandenen Wasserkraftanlage

Planung und Baubetreuung bei mehreren Solaranlagen in Privathaushalten

Bearbeitung gemeinsam mit Ing.-Büro Hydro Power, Bammental (1990-1993):

  • Planung und Betreuung im Rahmen eines EU-Förderprogrammes: “ Rapsöl-BHKW (Pel = 40 kW) zur Stützung einer Wasserkraftanlage (100 kW Kaplan) als Hydro-Hybrid System“
  • Marktuntersuchung “ Pumpwerke in Turbinenbetrieb“ für die Firma KSB Frankenthal, Geschäftsbereich: Neue Technologien
  • Produktentwicklung angepaßter Technologien für Entwicklungsländer
  • Unterstützung bei der Verbreitung von einfachen Wasserkraftanlagen als Antriebsmaschinen für Hammermühlen in entlegenen Regionen Ostafrikas(Tanzania).

Weitere Erfahrung mit dem Ausbau von Werks- und Baustellenmontage von Kaplanturbinen mit LaufradÆ 28-200 cm und Rohrturbinen mit Laufrad Ø 63-200 cm

Betreuung von Diplomarbeiten an der TU Darmstadt und FH Darmstadt im Bereich Energietechnik, Turbomaschinen und Fluidmechanik, Strömungsmaschinen und Wasserbau

 

Veröffentlichungen

„Do water wheels have a future?“ (Haben Wasserräder eine Zukunft?) von V. Schnitzer u. W. Gross; Beitrag zur internationalen Tagung HIDROENERGIA in München im Okt. `93

„Auch Wasserräder haben Zukunft.“ Ausgeführte Beispiele mit technisch angepaßten Abtriebslösungen. Wassertriebwerk 5/96

Wasserkraft – Gewinn für Umwelt und Kultur.-; Broschüre zum Deutschen Mühlentag 1997, Beispiele für die Reaktivierung und Modernisierung historischer Kleinwasserkraftanlagen

Wehrbewertungsstudie 1999 für Weschnitz, Gersprenz und Mümling (Hessen) mit dem Ökobüro Gelnhausen, Martin Stelzer, i.A. des Regierungspräsidenten Darmstadt`s, Dez 51.1 – Naturschutz-

Vortrag “ Wasserkraft contra Ökologie an kleinen Fließgewässern“ zur Tagung „Verbesserung von Gewässerstrukturen in der kommunalen Praxis“ im August /Oktober 2000 in Biebergemünd

Workshop „Spannungsfeld Wasserkraft“ bei der Jahreshauptversammlung des Hessischen Landesvereins zur Erhaltung und Nutzung von Mühlen e.V. in Bad Nauheim am 20.03.2004

Vortrag „Planung und Genehmigung von Wasserkraftanlagen, aktuelle technische Lösungen, insbesondere vor dem Hintergrund ökologischer und wirtschaftlicher Überlegungen“im LRA Calw am 28.9.2009 im Rahmen der Tagung „Ausbaupotenzial der Wasserkraft an Enz und Nagold“

Vortrag „Konzept des Fischschutzes und des Fischabstiegs an typischen Kleinwasserkraftanlagen“ im Rahmen der Tagung Gewässerökologische Verbesserungsmaßnahmen an Wasserkraftanlagen am 8./9.11.2010 in Kassel

 

 

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